Urlaub in Capri

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Der Pfad der kleinen Festungen in Anacapri

Längs der Westküste der Insel schlängelt sich ein langer Weg von seltener Schönheit. Zwischen plastischen Felsen und fjordähnlichen türkisblauen, tiefen Buchten liegen die kleinen Festungen, die Fortini, die dem Weg ihren Namen geben. Sie stammen aus der Zeit der Sarazenen-Überfälle und wurden von den Engländern und Franzosen während der Napoleonischen Kriege in “Türme” für die Kurzschuss-Artillerie umgewandelt. Heute hört man an Stelle des Kanonendonners nur noch die zeitlosen Stimmen von Wind und Meer.
Hier leben in einem unendlichen Echo die Worte eines Gedichts von Rainer M. Rilke, der Anacapri sehr liebte, weiter: “uraltes Wehn vom Meer / welches weht / nur wie für Ur-Gestein / lauter Raum / reissend von weit herein…” Wenn man sich auf die spitzenähnlich durchbrochenen Felsen setzt und den allmählichen Wandel der Farben im Laufe des Tages betrachtet, wird man zum Innersten des Ichs geführt. Der hohe landschaftliche und historische Wert der Gegend hat die Gemeinde Anacapri veranlasst, mit Hilfe der 1998 erhaltenen Gelder der Europäischen Gemeinschaft, die Wiederherstellung der kleinen Festungen und ihren Verbindungswege durchzuführen.