Urlaub in Capri

Urlaub zum Genießen Touren und Aktivitäten

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  • Der philosophische Park

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    Der philosophische Park mit dem Aussichtspunkt Belvedere della Migliera ist ein zauberhafter Ort. Man spaziert über schmale Pfade mitten durch eine unberührte Natur, durch die typische mediterrane Macchie der Insel.
    Den Wegen entlang findet man etwa sechzig philosophische Zitate. Sie beginnen bei einer antiken Inschrift von Delphi und reichen bis zu Einstein.
    Die Begegnung mit den Gedanken der Weisen in der Stille eines Ortes von seltener natürlicher Schönheit ist sehr beeindruckend.
    Beim Park kann man ein Büchlein beziehen, das die Sprüche und einige “Meditationen über die westliche Weisheit” enthält.

    Wie man hinkommt:
    Von der Piazza Vittoria über Via Capodimonte, in der Nähe der Sesselbahn zum Monte Solaro (40 min.).


  • Sentiero del Passetiello

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    Passetiello-WegMan hat auf der Insel viele Möglichkeiten zum Wandern, die Wanderung “par excellence” aber ist sicher der “Passetiello”: echte Natur- und Wanderfreunde müssen siemindestens einmal gemacht haben! Der wunderschöne Wanderweg führt mitten durch die mediterrane Macchie, ist landschaftlich äußerst abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Panoramen.

    In der Ortschaft Due Golfi, ganz in der Nähe des Zentrums von Capri, beginnt ein alter Saumpfad, die ehemalige Verbindungsstraße zwischen Capri und Anacapri. Man steigt steil den Felsgrat hinauf und gelangt ins Gebiet von Anacapri, ins Cetrella-Tal.
    Der Weg eignet sich für geübte Wanderer, denn er weist stellenweise verschiedene Schwierigkeiten und lange Steilstücke auf. Selbstverständlich sind hier passende Kleidung und vor allen Dingen gutes Schuhwerk Voraussetzung.
    Auf dem ersten Wegstück trifft man auf einen Steineichenbestand, einen der drei Steineichenwald-Fragmente, die noch auf der Insel vorhanden sind. Man findet die typische Mittelmeerflora, die dann in einen Laubmischwald übergeht. Er gedeiht in dieser Gegend dank der Meeresströmungen, die beim Aufsteigen ein ideales Mikroklima schaffen.
    Schließlich gelangt man zum Passetiello. Nachdem man ein Felsmassiv überwunden hat, sieht man vor sich das Schauspiel der Faraglioni-Felsen und Marina Piccola.
    Der letzte Teil der Wanderung führt zum Cetrella-Tal mit seiner Einsiedelei, wo man auf einen typischen Kastanienwald und auf das Anginola-Tal stößt. Dort wachsen Schwarzkiefern (Pinus nigra), eine Baumart, die ursprünglich aus Kleinasien und von den Gebirgen Osteuropas stammt.
    Von Cetrella aus kann man über einen Weg ins Zentrum von Anacapri zurückwandern oder weiter zum Monte Solaro gehen und mit der Sesselbahn zurückkehren.

    Hinweg
    Ortschaft Due Golfi. Man lässt die Wohngegend und die Felder hinter sich und gelangt durch Steineichenwälder und hohe Macchie ins Cetrella-Tal, in der Nähe der uralten Einsiedelei S.Maria, mit herrlicher Aussicht auf die Faraglioni.
    Max. Höhe: 589 m – Dauer der Wanderung: etwa 3 Stunde


  • Der Pfad der kleinen Festungen in Anacapri

    Längs der Westküste der Insel schlängelt sich ein langer Weg von seltener Schönheit. Zwischen plastischen Felsen und fjordähnlichen türkisblauen, tiefen Buchten liegen die kleinen Festungen, die Fortini, die dem Weg ihren Namen geben. Sie stammen aus der Zeit der Sarazenen-Überfälle und wurden von den Engländern und Franzosen während der Napoleonischen Kriege in “Türme” für die Kurzschuss-Artillerie umgewandelt. Heute hört man an Stelle des Kanonendonners nur noch die zeitlosen Stimmen von Wind und Meer.
    Hier leben in einem unendlichen Echo die Worte eines Gedichts von Rainer M. Rilke, der Anacapri sehr liebte, weiter: “uraltes Wehn vom Meer / welches weht / nur wie für Ur-Gestein / lauter Raum / reissend von weit herein…” Wenn man sich auf die spitzenähnlich durchbrochenen Felsen setzt und den allmählichen Wandel der Farben im Laufe des Tages betrachtet, wird man zum Innersten des Ichs geführt. Der hohe landschaftliche und historische Wert der Gegend hat die Gemeinde Anacapri veranlasst, mit Hilfe der 1998 erhaltenen Gelder der Europäischen Gemeinschaft, die Wiederherstellung der kleinen Festungen und ihren Verbindungswege durchzuführen.


  • Punta Carena e Faro

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    Leuchtturm

    Diese pittoreske Bucht im Südwesten der Insel, die sowohl Anlegestelle als auch Badeort ist, liegt in einer für den Mittelmeerraum urtypischen Landschaft.
    Aufgrund seiner Ausmaïe und seiner Leuchtkraft ist der vor über einem Jahrhundert errichtete Leuchtturm, nach dem von Genua, der zweitwichtigste ganz Italiens.

    Wie man hinkommt:
    Von Anacapri von der Piazzale Cimitero aus mit dem Linienbus oder von der Piazza Vittoria aus mit dem Taxi (10 Min.).
    Zu Fuï von der Piazza Caprile aus (50 Min.).


  • Le Boffe

     

    Die Entwicklung dieses auf das 17. Jahrhundert zurückgehenden Viertels ist im Zusammenhang mit der Errichtung der Kirche Sankt Sofia und mit der Tatsache zu sehen, daß die Bevölkerung weiter ins Tal hinunter abwanderte, wo großzügigere Flächen für den Ackerbau zur Verfügung standen.
    Sein Name ist von einer Ansammlung von Häusern abgeleitet, die um die alte Piazza delle Ficacciate herum entstanden waren. Sie waren mit Tonnen- und Kassttengewölben überdacht, deren Form an “Schwellungen” erinnerte, welche in der neapolitanischen Umgangssprache “Boffe” genannt werden.

    Wie man hinkommt:
    Von der Piazza Vittoria aus über die Via G. Orlandi, die Piazza S. Nicola und die Via Finestrale, oder über die Via G. Orlandi, die Piazza Diaz und die Via Le Boffe (5 Min.).


  • La Migliera

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    Sie gibt den Verlauf der Römerstraße wieder, die vom Capodimonte, dem Endpunkt der griechisch-römischen Treppe aus, den gegen den Berg zeigenden Teil von Anacapri durchquerte, um schließlich auf den Belvedere (Aussichtspunkt) zu münden, der auf einem Felsvorsprung über den Buchten Tuoro und Limmo gelegen ist, an deren Ende die Punta Carena und der Faro (Leuchtturm) zu sehen sind. Bis zum vergangenen Jahrhundert konnte man an dieser Stelle Überreste von Bauwerken und farbigem Verputz betrachten, die zu einer römischen Siedlung gehörten.

    Wie man hinkommt:
    Von der Piazza Vittoria aus über die Via Caposcuro, in der Nähe der Sesselbahn zum Monte Solaro (40 min.).


  • Inselrundfahrt mit dem Boot

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    Die Inselrundfahrt mit dem Boot beginnt an der kleinen Quermole des Hafenbeckens von Marina Grande.
    Sich westwärts bewegend, fährt man am Strand von Marina Grande und an den Bagni di Tiberio (Bäder von Tiberius, siehe Beschreibung des Palazzo a Mare) vorbei.
    Der darauffolgende Küstenabschnitt wird von einem von Spalten und Grotten zerklüfteten Kalkkliff dominiert, auf dem eine reiche autonome Vegetation beheimatet ist. Die Punta di Gradola hinter sich lassend, gelangt man zur Grotta Azzurra (siche Beschreibung).
    Die Fahrt Richtung Westen fortsetzend, kommt man an der Cala del Rio (Del Rio Bucht), der größten Bucht auf der Westseite der Insel, sowie an der Cala del Tombosiello (Tombosiello-Bucht) vorbei, die besser unter dem Namen “Cala di Limmo” (Limmo-Bucht) bekannt ist.
    Den Leuchtturm von Punta Carena (siehe Beschreibung) umfahrend, stößt man auf Grotta dei Santi (Heiligengrotte) in deren Innerem durch Kalkablagerengen und die Einwirkung des Meeres Formationen entstanden sind, die an Heiligenstatuen erinnern, sowie auf die Grotta Rossa (Rote Grotte), deren Name die auf dunkle Färbung des Wassers als Folge von Algenablagerungen zurückzuführen ist und die Grotta Verde (Grüne Grotte) mit ihren vielfältigen Licht- und Farbeffekten.
    Im darauffolgenden Küstenabschnitt, der sich von der von steilen und abschüssigen Hängen überragten Bucht von Cala Ventroso bis zum Ende der Küste von Marina Piccola erstreckt, befinden sich keine Grotten.
    Unmittelbar danach, die Cala di Torre Saracena (Bucht des Sarazenenturms) hinter sich lassend sieht man, unterhalb der Via Krupp gelegen, die Öffnung der Grotta dell’Arsenale (Arsenals-grotte), die zu Römerzeiten als Tempel und als Nymphäum diente. Ihr Name ist darauf zurückzuführen, daß sie im Mittelalter und auch in jüngerer Zeit zu militärischen Zwecken genutzt wurde.
    Ungefähr 200 Meter weiter in Osten, direkt unter dem Certosa Sankt Giacomo, befindet sich die Grotta Oscura (Dunkle Grotte), deren Zugang im Jahre 1808 durch einen Erdrutsch versperrt wurde, der auch den Wachturm des Kartäuserklosters beschädigte. Weiter vorne, in einer kleinen geschützten Bucht liegt die “Albergo dei Marinai” (Seemannsherrberge) genannte Grotte, die den Fischern im Falle plötzlich aufziehender Unwetter Zuflucht gewährt.
    Die Punta di Tragara mit den Faraglioni-Felsen umfahrend, erreicht man sodann den kleinen Hafen von Tragara. Der ihm gegenüberliegende einsam in die Landschaft hineingragende Felsen wird “Il Monacone” (der große Mönch) genannt; einige Überreste römischer Bauwerke haben die Legende entstehen lassen, daß an diesel Ort Masgaba, der afrikanische Architekt Oktavian Augustus’ begraben liege.
    Richtung Cala del Fico (Bucht des Feigenbaums) weiterfahrend und die Cala Matermania hinter sich lassend, erreiht man die Grotta Bianca (Weiße Grotte), die vor der Punta Massello mit der Villa Malaparte gelegen ist, ud die Grotta Meravigliosa (Wunderbare Grotte), die zu Füßen eines grün bewachsenen Amphithheaters liegt.
    Erstere ist vom Meer aus, zweitere über eine Treppe und einen Anlegesteg erreichbar. In beiden kann man außergewöhnliche Lichteffekte bestaunen, die von den Reflexen herrühren, welche das Wasser auf die bizarren Stalaktitformationen wirft.
    Die Küste, deren steile und von Erdrutschen zerklüftete Felswände, im vorangegangenen Abschnitt von einer Höhe von circa 200 Metern senkrecht zum Meer hin abfallend, wird nun zunehmend höher und ist von einer spärlichen Mittelmeer-Macchia bewachsen und von den Einwirkungen der Erosion auf die Kalkfelsen geprägt. Auf dem Abschnitt bis zur Punta del Monaco (Mönchsspitze) befinden sich keine bedeutenden Grotten.
    Die Cala del Salto (Bucht des Sprungs) hinter sich lassend, unterhalb des “Salto di Tiberio” (Tiberiussprung), erreicht man den kleinen automatischen Leuchtturm, der auf einem niedrigen, vorgestreckten Felsen, dem “Longa di Basso” steht. Hoch oben erstreckt sich der urwüchsige, vorwiegend aus Steineichen (Quercus Ilex) bestehende Wald Capris.
    Hinter der Punta del Capo (Spitze des Kaps) fährt man an Felsblöcken vorrei, hinter denen sich, nicht mit der Küste verbunden, der “Scoglio della Ricotta” (Ricotta-Felsen) erhebt.
    Die Punta Fucile (Gewehrspitze) hinter sich lassend, die ihren Namen der Form ihrer Felsspalten verdankt, erreicht man die Grotta del Bove Marino (Grotte der Seekuh), einst Heimat der im Mittelmeerraum verbreiteten Königsrobbe. Die letzte Bucht vor der Rückkeher nach Marina Grande ist Marina di Caterola, deren Felsenriff sich 1971 infolge des Einsturzes eines breiten über ihr gelegenen Kalkgrates gebildet hatte.

    Der Ausflug (ca. 2 Stunden) ist nur bei günstiger Wetterlage und ruhigem Seegang möglich.


  • Via Krupp – Gärten des Augustus

    Die Idee zum Bau diesel Straße stammt von dem deutschen Stahlindustriellen A. F. Krupp. Zu diesem Zweck erstand er den “Fondo Certosa” (Grundstück des

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    Kartäuserklosters), an dem Teile der Giardini di Augusto (Augustusgärten) gelegen sind. Die Straße, die hier anfängt und in der für sie charakteristischen Zick-Zack-Linie nach Marina Piccola führt, wurde im Jahre 1902 nach einem Plan des Ingeneurs Emil Mayer gebaut. Für den Architekten Roberto Pane liefert sie den Beweis dafür, “daß auch eine Straße ein Kunstwerk sein kann, nicht im übertragenen Sinne des Wortes, sondern in seiner eigentlichen, d.h. ästhetischen Bedeutung”.

    Wie man hinkommt:
    Von der Piazza Umberto I. aus zu Fuß über die Via V. Emanuele, Via F. Serena und Via Matteotti (15 Min.).

    Gärten des Augustus
    Besuchszeit
    9.00 bis 19.30 Uhr

    Eintritt EUR 1,00 (1. März bis 15. November)
    Kinder bis 12 Jahre: Eintritt frei

    Via Krupp
    Täglich geöffnet.
    Geschlossen am Tage mit schlechtem Wetter


  • Tragara

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    Diese suggestive Panoramastraße führt zum gleichnamigen Belvedere (Aussichtspunkt) und zu den unter ihm gelegenen Faraglioni-Felsen.
    In diesem Ortsnamen, der mit “Ziegengehege” übersetzt werden kann, lebt die Erinnerung an die griechische Kolonialzeit weiter. Die Villa La Certosella bildete den Ursprung eines eindrucksvollen römischen Wohnkomplexes, von dem heute nur noch die Marmorböden erhalten sind, welche in der Cappella del Rosario (Rosenkranzkapelle) der Kathedrale Sankt Stefano rekonstruiert wurden.

    Wie man hinkommt:
    Von der Piazza Umberto I. aus zu Fuß über die Via V. Emanuele und die Via Camerelle (20 Min.).


  • Marina Piccola

    Marina Piccola, der südliche Anlegeplatz der Insel, ist eine malerischen Bucht zu Füßen der Steilhänge des Monte Solaro gelegen. Das kleine bewohnte Zentrum zeigt im Osten auf die Marina di Pennaulo und im Western auf die Marina di Mulo.
    Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts umfaßte es eine kleine Ansammlung von Fischerhäusern, die sich oberhalb zweier kleiner Kiesstrände und in der Nähe eines altrömischen Anlegeplatzs sowie des berühmten “Scoglio delle Sirene” (Sirenenfelsen) befanden. Der Sirenenfelsen war laut Volksmund die Heimat jener mythischen Fabelwesen . Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieser Ort von vielen ausländischen Künstlern auf Gemälden verewigt, die in den Museen der halben Welt ausgestellt sind. Nach Ende des Ersten Weltkrieges hat er sich beachtlich weiterentwickelt, eine Tatsache, die der Anziehungskraft zu verdanken ist, welche seine günstige Lage auf die Badeurlauber ausübt.

    Wie man hinfommt:
    Von der Piazzetta Martiri d’Ungheria aus mit dem Linienbus oder dem Taxi (10 Min.).
    Zu Fuß über die Abkürzung der Via Mulo, die auf das Ende der Via Roma stößt und, mit einer Reihe von Stufen versehen, bis zum Meer hinunterfürt (20 Min.).